Videopremiere: SOROR DOLOROSA

Wir freuen uns, euch heute in Zusammenarbeit mit Prophey Productions das neue Video der französischen Gothic Rocker SOROR DOLOROSA präsentieren zu können. Die Pariser Band hat im September letzten Jahres ihr drittes Album “Apollo” veröffentlicht, ein beeindruckendes, dystopisches Werk, für das die Formation um den charismatischen Frontmann Andy Julia sich vier Jahre Zeit genommen hat und das ihr hier bestellen könnt. Anlässlich der Premiere des Videos zum Song ‘The End’ haben wir mit Andy ein Kurzinterview geführt.

‘The End’ hat die Ästhetik eines französischen Kunstfilms und sieht ziemlich teuer aus. Wieviel Mühe hat der Clip gekostet?

»Bevor es ein offizieller Clip für SOROR DOLOROSA wurde, war ‘The End’ eine metaphysische Erfahrung. Wir haben den Song Ende 2014 geschrieben, wenn ich mich richtig erinnere, und wir wussten nicht, dass wir ein Video dazu drehen würden, auch wenn der Song es verdient gehabt hätte. Liv Weiss hat diesen unglaublichen Film als Hauptprojekt für ihr Diplom gedreht. Wir haben sie zum ersten Mal nach unserem Auftritt auf dem Prophecy Fest 2017 getroffen, sie hatte sich als Regisseurin vorgestellt. Und ihre Idee umrissen, mit uns kreativ zusammenzuarbeiten. Da war “Apollo” noch nicht veröffentlicht, sie kannte den Song also nicht. Was sie auch nicht wusste war, dass sie den perfekten Clip dafür schon gedreht hatte. Manchmal sind die Dinge schon verbunden, besonders wenn es um Inspiration und Kunst geht. Diese Zusammenarbeit ist der perfekte Ausdruck davon. Das Video bringt uns zurück zu den größten Themen in SOROR DOLOROSA-Texten, dem mystischen Aspekt der Liebe und seiner unaussprechbaren Definition.«

Am Ende des Clips gibt es keinen metaphorischen Hinweis auf einen Neuanfang. Wen können (bewegte) Bilder noch interessieren, wenn keinen mehr gibt, der sie sich ansieht?

»Für uns illustriert der Film die Dinge, die wir in unserem Verstand bewahren, die uns nostalgisch oder glücklich bezüglich von Lebenereignissen fühlen lassen. Und manchmal sind sie selbst nur Produkte unserer Einbildung oder eine Projektion unserer Phantasien. Genauso ist es, wenn sich unser Traumverständnis mit Realität mischt. Der Film sagt auch, dass wir die wirkliche Bedeutung von Liebe erst verstehen, wenn sie vorbei ist. Ist das nicht vielleicht die echte Definition von Liebe in der menschlichen Existenz?«

Wie ist “Apollo” eigentlich eingeschlagen? Seid Ihr zufrieden?

»Wir hatten sehr gutes Feedback von der Presse und ich denke, das Album hat Anteil daran, dass wir als Band auf der künstlerischen Seite wichtiger wahrgenommen werden. Wir haben das Gefühl, dass die moderne Seite des Albums gut ist, nicht in der Vergangenheit festzustecken und die Zukunft zu umarmen, die gerader, effizienter klingen wird. Ich glaube, die Leute verstehen, dass “Apollo” ein wichtiges Album in unserer Karriere war. Und der Beginn einer neuen Ära im Tod einer vorangegangenen.«

Ihr als Band taucht im Video gar nicht auf. Sind denn mal Live-Veröffentlichungen von Euch geplant?

»Wir machen in den kommenden Wochen noch ein Video, in dem wir auch live auftreten werden. Stay tuned.«

Johannes Paul Köhler

www.facebook.com/sorordolorosaofficial
www.facebook.com/prophecyproductions